Alina Willi Nachwuchsskifahrerin

Das Skifahren ist meine grosse Leidenschaft. Schon mit zwei Jahren stand ich bereits auf den Skiern, da es in unserer Region einfach dazu gehört. Es gefiel mir schon damals sehr über Stock und Stein mit den zwei Brettern den Hang hinunterzurasen. Mit fünf Jahren ging ich in die JO des SC Vermol, dann in die Renngruppe, wo ich meine ersten Rennen fuhr. Mit zehn Jahren trainierte ich dann im Pizolrace. Bereits von Anfang fuhr ich an der Spitze mit.

Während all dieser Zeit turnte ich auch im Geräteturnen in Mels, welche meine zweite Leidenschaft war. Da das Skifahren immer mehr Zeit in Anspruch nahm, entschied ich mich voll aufs Skifahren zu konzentrieren.

Nach dem Pizolrace wechselte ich mit zwölf Jahren ins Förderkader des SSW. Durch meinen Ehrgeiz und meine skitechnische Entwicklung bin ich als junge Fahrerin beim SSW schnell in den höchsten Kader aufgestiegen. Ebenfalls seit meinem zwölften Lebensjahr bin ich im Head Future Team, das von Didier Cuche gegründet worden ist und gesamtschweizerisch nur 50 Fahrer/-innen über mehrere Jahrgänge betreut.

Im letzten JO-Jahr durfte ich anfangs Winter im Internationalen Longines Future Hahnenkamm Champions in Kitzbühel teilnehmen, welches ein beeindruckendes Erlebnis für mich war. Wir durften gegen Teams aus Österreich, Deutschland, etc. antreten. In der Schluss-Teamwertung belegten wir den 2. Rang. Ausserdem konnte ich im letzten Winter sowohl an nationalen, interregionalen und regionalen Rennen viele Podestplätze rausfahren. In der IRO-Wertung reichte es mir zum Gesamtsieg und bei der nationalen Swisscup-Jugendcup Wertung erreichte ich den 5. Gesamtrang.

Zurzeit mache ich meine Ausbildung als Kauffrau an der United School of Sports in St. Gallen. Dieses Jahr starte ich erstmals an FIS-Rennen und ich freue mich riesig darauf. Meine Ziele für diesen Winter sind es die FIS-Punkte stetig zu verbessern, den Status Nationales Leistungszentrum Ost (NLZ) zu erreichen und weiterhin viel Spass am Skifahren zu haben.

«Da ich die Region liebe und ich viele Stunden am Pizol verbringen durfte, freue ich mich über die Unterstützung vom Pizol.»

Alina Willi