Gondelbahn Bad Ragaz täglich in Betrieb. Kein Fahrbetrieb mit den Anlagen in Wangs und der Sesselbahn Laufböden. Wochenendbetrieb mit ALLEN ANLAGEN am 1./2. Juli und ab 7. Juli täglich. Berggasthaus Pizol und Pizolhütte offen, Schwarzbüel bei schönem Wetter offen.

Pizolgipfel

Zum Pizolgipfel auf 2844 m ü. M. führt seit 2012 eine neue alpine Route. Diese ist aus Sicherheitsgründen vom Pizolgletscher in den Felsen verlegt worden und blau-weiss markiert. An Steinschlag-exponierten Stellen wurden zudem Stahlseile als Handlauf angebracht.

Auf der neuen, attraktiven Route lässt sich der Pizolgipfel mit seiner faszinierenden Rundumsicht ohne Gletscherüberquerung besteigen. Der Gletscher hat stark an Masse verloren und wird bis 2030 ganz verschwunden sein. Die Route am Gletscher vorbei ist aber weiterhin recht steil und teilweise auch ausgesetzt.

Den neu markierten Weg erreicht man mit den Gondel- und Sesselbahnen Wangs – Furt – Gaffia bis zur Pizolhütte. Dort beginnt der Aufstieg zur Wildseelücke. In der Lücke angekommen geniesst man einen grandiosen Blick auf den Wildsee, den Pizolgipfel und die Grauen Hörner. Entlang des Wildsees geht es hinauf Richtung Pizolsattel und anschliessend auf den Gipfel.

Der Pizol ist ein massiger Blockgipfel mit zwei Gipfelpunkten, die durch eine kleine Scharte getrennt sind. Der höhere Südgipfel trägt ein kleines Gipfelkreuz mit Gipfelbuch, der nur wenig niedrigere Nordgipfel einen kleinen Steinmann. Die erste dokumentierte Besteigung schaffte am 15. August 1864 Emil Frey-Gessner, wahrscheinlich wurde der Gipfel aber bereits um 1840 durch Geometer bestiegen.

Im Süden des Pizolgipfels geht es hinunter ins Calfeisental, im Nordwesten liegt das Weisstannental und im Osten das Taminatal. Die benachbarten Gipfel sind die Lavtinahörner (2’770 m ü. M.) und der Hochwart (2’770 m ü. M.) im Norden, die Wildseehörner (2’690 m ü. M.) im Nordosten, das Zanaihorn (2’821 m ü. M.) im Südosten sowie das Sazmartinhorn (2’728 m ü. M.) im Südwesten.

Achtung:

Trittsicherheit und Schwindelfreiheit ist zwingend bei dieser alpinen Wanderung.

Letzte Talfahrt ab Pizolhütte um 16.00 Uhr !

Route: Pizolhütte - Wildseeluggen - Pizolsattel - Pizolgipfel - Pizolsattel - Pizolgletscher - Wildseeluggen - Pizolhütte

Anfahrt Gondelbahn und Sesselbahn Wangs – Furt – Gaffia – Pizolhütte

(60 Min.)

Tipp Die benachbarten Lavtinahörner sind ebenso schön und spannend,
wie der Pizolgipfel. Die zwölf Hörner stehen zwischen Pizol und
Hochwart, sind im Gegensatz zum Pizol wild und sehr einsam.

Alternativer Abstieg: Über den Pizolsattel und die Alp Tersol hinunter
nach Gigerwald (Postauto-Haltestelle am Staudamm und beim
Restaurant), für ausdauernde Wanderer sogar bis Vättis (Postauto
nach Bad Ragaz).

Distanz 12 km

Höhe 2’227 bis 2’844 m ü. M.

Höhendifferenz Aufstieg 810 m / Abstieg 810 m

Reine Gehzeit 5 Stunden